Bericht 2013-09-14

Weinwanderung

einer etwas anderen Art

 

Es hätte alles so schön werden können, hätte der Wettergott Wort gehalten und an diesem Tag sein vorher gesagtes schönes Wetter auch wahr werden lassen. Leider war aber irgendjemand nicht brav gewesen und so schüttete es Bindfäden, just als wir uns am 14. September vor der Radsporthalle zu unserer diesjährigen Weinwanderung trafen.

 

Günter Reisert hatte zusammen mit seinem Organisationsteam Alice Harig, Julia Müller und Kurt Merkator ein schönes Programm zusammengestellt, welches Kultur, Bewegung, aber auch lukullische Genüsse vereinen sollte. Vom ursprünglichen Weg zum „Käsebrot-Helljer-Heisje“ musste leider Abstand genommen werden, da durch den kurz zuvor einsetzenden Wolkenbruch, alle Feldwege aufgeweicht wurden.

 

Gekonnt wurde die Zeit bis zum Abmarsch durch Kurt Merkator mit Geschichten und Anekdoten rund um die katholische Pfarrkirche überbrückt, bevor es dann Richtung Königsborn losging. An unserer ersten Station brachte er interessant und informativ die Geschichte der früheren Brauerei zum Königsborn, zum dazu gehörenden Eiskeller und den früher umgebenden Weinbergen zum Besten. Nun ging es durchs ehemalige Neubaugebiet „Römerquelle“ zum Hessendenkmal, welches manch einer der Mitwanderer anscheinend zum ersten Mal bewusst wahr nahm. Hier hatten dann auch schon fleißige Helfer ein Zelt aufgebaut und Rheingauer Wein und Käsewürfel zum Verkosten bereit gestellt.

 

Unter solch lukullischer Begleitung hört sich dann auch Finther Geschichte noch mal so interessant an. Nach der Stärkung marschierte die große Gruppe dann Richtung Gemarkungsgrenze zum nächsten Heiligenhäuschen „im Steckroth“. Wiederum gekonnt und interessant kamen die Informationen von Kurt Merkator zu diesem Heiligenhäuschen und den umliegenden ehemaligen Mühlen, bevor es dann wieder Richtung Radsporthalle ging.

 

Hier gestaltete dann unser Haus und Hof Winzermeister aus Schwabenheim, Gerhard Wolf, zusammen mit Günter Reisert eine Weinprobe mit guten Schwabenheimer Tröpfchen, bevor sich dann alle bei einem herzhaften Winzerbüfett für das anschließende Weinquiz stärken konnten. 5 Gruppen maßen sich dann in sportlichem Wettkampf ums Wissen rund um Trauben, Wein und Kellerkunst, bevor die siegreiche Gruppe mit einem von Julia gebastelten Hütchen in Verbindung mit einem flüssigen Hütchen auf ihren Sieg anstoßen konnte.

 

Die gute Resonanz Aller bringt eigentlich die Verpflichtung mit sich, auch im nächsten Jahr mit einer ähnlich gearteten Veranstaltung Mitglieder und Freunde des Vereins zu erfreuen.

 

© Günter Reisert

 

Blickpunkt Oktober 2013 Weinwanderung